Die EGS Automatisierungstechnik GmbH, Donaueschingen, ein Automatisierungsspezialist im Bereich der industriellen Robotertechnik ist zum 1. März 2021 von Dunkermotoren, einem zum US-Konzern AMETEK gehörenden Antriebstechnikhersteller übernommen worden.

Ein Team von LFK PARTNER unter der Leitung von Dipl.-Oec. Thomas Geyer (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner) und Arne Palm (Rechtsanwalt, Steuerberater, Partner) hat EGS im Rahmen der Transaktion mit allen relevanten Aspekten rechtlich und steuerlich beraten.

Die EGS Automatisierungstechnik GmbH mit Sitz in Donaueschingen, wurde 1996 von Robert Eby gegründet und hat sich seither zu einem auf den Bereich der Automatisierung und Robotik spezialisierten Unternehmen mit 54 Mitarbeitern entwickelt. 1999 konstruierte das Unternehmen die erste roboterbasierte Palettier- und Beladeanlage auf Basis eines Yaskawa-Roboters. Heute wird die Anlage unter dem Namen SUMO Multiplex vertrieben. Zwischenzeitlich setzt das Unternehmen auch Roboter von Kuka und Epson ein.

Dunkermotoren, Weltmarktführer für integrierte bürstenlose DC-Servomotoren mit Hauptsitz in Bonndorf im Schwarzwald beschäftigt weltweit ca. 1200 Mitarbeiter und gehört zum AMETEK-Konzern. AMETEK ist ein weltweit führender Hersteller von elektronischen Messgeräten und elektronischen Geräten. Das Unternehmen mit Sitz in den USA ist im S&P 500 Index an der New Yorker Börse gelistet. Es erzielte 2019 einen Jahresumsatz von mehr als 5,2 Milliarden US-Dollar und beschäftigt weltweit rund 18.000 Mitarbeiter an mehr als 220 Standorten.

LFK PARTNER ist eine führende Kanzlei in der Region und beschäftigt an 4 Standorten 100 Mitarbeiter. Bei Unternehmenskäufen und -verkäufen arbeiten bei LFK PARTNER erfahrene und spezialisierte Anwälte, Steuer- und Unternehmensberater oder Wirtschaftsprüfer eng zusammen. So können wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Problemstellungen im Rahmen einer solchen Transaktion optimal und zum Nutzen der Mandanten gelöst werden.

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Die Schweizerische Post hat zum 1. Januar 2022 die Hugger GmbH in Aldingen mit 217 Mitarbeitern übernommen. Die Hugger GmbH ist ein Speditionsunternehmen mit Fokus auf den Straßengütertransport. Gleichzeitig hat die Schweizerische Post die Anteile der Logistic Center Villingen GmbH (LCV) in Villingen-Schwenningen erworben. Das Unternehmen mit 12 Mitarbeitern ist auf Lagerdienstleistungen spezialisiert. Die Übernahmen optimieren die Transportpräsenz und verstärken die Logistikaktivitäten der Schweizerischen Post im an die Schweiz angrenzenden Baden-Württemberg.

Die Firmenauftritte der übernommenen Unternehmen und die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter bleiben von der Übernahme unberührt. Das operative Geschäft beider Unternehmen wird dagegen in die Bächle Logistics GmbH überführt. Diese ist bereits seit 2018 ein erfolgreiches Tochterunternehmen der Schweizerischen Post.

Die LFK Partner Pamela Leisle und Arne Palm haben mit weiteren Spezialisten von LFK die Spedition Hugger und LCV im Rahmen der M&A-Transaktion umfassend rechtlich und steuerlich beraten.

LFK PARTNER berät seit Jahren erfolgreich beim Kauf bzw. Verkauf von Unternehmen oder Beteiligungen. Für einen erfolgreichen Abschluss braucht es spezialisierte und erfahrene Anwälte, Steuerberater und Unternehmensberater. LFK PARTNER bietet alle benötigen Kompetenzen aus einer Hand. So können die eng verknüpften wirtschaftlichen, personellen, rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen zielgerichtet, professionell und erfolgreich gelöst werden.

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Regionales Unternehmergespräch im wvib am 23.10.2018 in der KLS Martin World in Tuttlingen

Die erfolgreiche Unternehmensübergabe in der KLS Martin Gruppe war Thema beim regionalen Unternehmergespräch im wvib am 23.10.2018 in der KLS Martin World in Tuttlingen. Der Nachfolgeprozess wurde intensiv von Frau Pamela Leisle von LFK PARTNER begleitet. Näheres hierzu unter:

https://www.wvib.de

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Wie bereits über unseren Newsletter mitgeteilt, wurde die Überbrückungshilfe IV bis Ende Juni 2022 verlängert. Seit dem 01.04.2022 können nun die entsprechenden Anträge gestellt werden.

Förderzeitraum der verlängerten Überbrückungshilfe IV ist April bis Juni 2022.

Inhaltlich ergeben sich keine Änderungen zur bisherigen Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März 2022. In der Pressemitteilung des BMWi wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Umsatzeinbrüche infolge der russischen Kriegshandlungen gegen die Ukraine zu keiner Antragsberechtigung führen. Es wird unverändert ein coronabedingter Umsatzeinbruch von mindestens 30% vorausgesetzt.

Unternehmen, die bereits einen Antrag für die Monate Januar bis März 2022 gestellt haben, können einen Änderungsantrag unter Berücksichtigung der zusätzlichen Monate stellen. 

Sofern noch kein Antrag gestellt wurde, kann der Erstantrag für den Förderzeitraum Januar bis Juni 2022 übermittelt werden.

Bei Bedarf unterstützen wir Sie auch in diesem Bereich weiterhin gerne.

Autor: Timo Storz, Dipl.Fw. (FH), Steuerberater, Partner

Link: Pressemitteilung des BMWi vom 01.04.2022

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Zinssatz für Steuernachzahlungen und -erstattungen soll auf 1,8% pro Jahr gesenkt werden

In der Vergangenheit hatten wir mehrfach über die Verfassungswidrigkeit des bisherigen Zinssatzes für Nachzahlungs- und Erstattungszinsen nach § 233a AO sowie die aktuellen Entwicklungen rund um dieses Thema berichtet.

Nun hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, mit welchem der bisherige, für Zeiträume ab 2019 verfassungswidrige, Zinssatz von 6% pro Jahr auf 1,8% pro Jahr herabgesetzt werden soll. Die Verabschiedung durch den Bundestag sowie die Zustimmung des Bundesrates sind noch erforderlich. Dies erfolgt planmäßig im Juni bzw. Juli 2022.

Die Angemessenheit des Zinssatzes ist künftig, unter Berücksichtigung der Entwicklung des Basiszinssatzes, mindestens alle 3 Jahre mit Wirkung für die Zukunft zu prüfen und bei Bedarf anzupassen. Dies soll erstmals zum 01.01.2026 geschehen.

Da das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sich nicht auf andere Verzinsungstatbestände (Stundungs-, Hinterziehungs- und Aussetzungszinsen) bezogen hatte, erfolgt hier zunächst keine Anpassung. Laut der Gesetzesbegründung soll über diese Problematik nicht in dem vorliegenden Gesetzentwurf entschieden werden. Diesbezüglich ist eine weitere Überprüfung zu erwarten.

Autor: Timo Storz, Dipl.Fw. (FH), Steuerberater, Partner

Links: Pressemitteilung des BMF BW vom 30.03.2022

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Gemeinsam in die Zukunft – mit LFK.
Sie lieben und beherrschen Zahlen, verfügen über ein analytisches Denkvermögen und suchen eine neue Herausforderung. Wachsen Sie mit uns und übernehmen einen spannenden Aufgabenbereich in einem sehr modernen Umfeld.

Ihre neue Herausforderung?

Ihre Aufgaben:
Selbständiges Erstellen von Finanzbuchhaltungen verschiedenster Rechtsformen. Gerne arbeiten Sie mit DATEV Unternehmen online und wachsen mit uns und unseren Mandanten in diese „digitale Welt“. Das Erstellen von betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Steuererklärungen ergänzen Ihre abwechslungsreichen Tätigkeiten.

Das bringen Sie mit:
Passion für diesen Beruf und Erfahrung bspw. als Steuerfachangestellter (m/w/d) oder einem vergleichbaren Berufsbild. Gerne auch als Bilanzbuchhalter (m/w/d) mit fundiertem steuerlichem Fachwissen. DATEV-Kenntnisse sind wünschenswert aber nicht Bedingung. Gute EDV-Kenntnisse, insbesondere der Umgang mit den gängigen Office-Programmen runden Ihr Profil ab.

Unser Angebot:
Unser Ziel ist eine langjährige und nachhaltige Zusammenarbeit. Wir verstehen uns als mittelständische Kanzlei, in der auch Ihre persönlichen Lebensumstände Berücksichtigung finden. Familie und Beruf, flexibles und mobiles Arbeiten, transparente und effiziente Arbeitsprozesse, Lernen und Weiterbildung sowie ein attraktives Gehalt mit einer leistungsbezogenen Komponente sind für uns selbstverständlich. Wir arbeiten in einem großartigen Team im modernsten Office in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.


Ihre Ansprechpartnerin

Neugierig geworden? Nutzen Sie die Chance und werden Sie Teil unseres Teams.
Wir freuen uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme.

Petra Rathmer
Assistenz der Geschäftsleitung | Marketing & Personal

Fon +49 77 20 955-235
karriere@lfkvs.de


 

Petra Rathmer LFK

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Mit der Überbrückungshilfe III Plus werden Unternehmen, deren Umsätze coronabedingt im Zeitraum Juli bis Dezember 2021 um mindestens 30% unter dem Umsatz des Jahres 2019 lagen, im Rahmen einer anteiligen Erstattung von Fixkosten entlastet.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge endet am 31. März 2022. 

Anträge können über prüfende Dritte (sprich über einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) beantragt werden.

Link:

Einzelheiten zur Überbrückungshilfe III finden Sie auf der speziell eingerichteten Internetseite zur Überbrückungshilfe

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Mit Pressemitteilung vom 07.02.2022 hat das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg mitgeteilt, dass die steuerlichen Erleichterungen für Personen, welche als Helfer in einem Impf- oder Testzentrum aktiv sind, auch für das Jahr 2022 verlängert wurden. Bereits in den Jahren 2020 und 2021 konnten die freiwilligen Helferinnen und Helfer von der sogenannten Übungsleiter- oder Ehrenamtspauschale profitieren. Es gibt allerdings auch verschiedene Einschränkungen, die beachtet werden müssen.

Wesentliche Eckpunkte der von Bund und Ländern vereinbarten Regelungen für die Jahre 2020 bis 2022 sind:

  • Übungsleiterpauschale in Höhe von 3.000 € (in 2020 noch 2.400 €) pro Jahr für Personen, die direkt an Impfung oder Testung beteiligt sind (Aufklärungsgespräche oder beim Impfen/Testen selbst).
  • Ehrenamtspauschale in Höhe von 840 € (in 2020 noch 720 €) pro Jahr für Personen, die sich in der Verwaltung und der Organisation von Impf- oder Testzentren engagieren.
  • Die Regelungen gelten auch für mobile Impf- und Testzentren.
  • Bei Testzentren können die Pauschalen nur in Anspruch genommen werden, wenn es sich beim Auftraggeber oder Arbeitgeber um eine gemeinnützige Einrichtung oder einen öffentlichen Arbeitgeber (Land oder Kommune) handelt.
  • Bei Impfzentren können die Pauschalen auch dann in Anspruch genommen werden, wenn das Impfzentrum im Auftrag einer juristischen Person des öffentlichen Rechts unter Hinzuziehung von Privaten oder gänzlich von Privaten betrieben wird.
  • Die Regelungen greifen nur für nebenberufliche Tätigkeiten. Solche Tätigkeiten werden angenommen, wenn die regelmäßige Wochenarbeitszeit nicht mehr als 14 Stunden beträgt oder die Tätigkeit nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit einer vergleichbaren Vollzeitstelle in Anspruch nimmt. Personen, die keinen Hauptberuf ausüben (z.B. Studentinnen/Studenten oder Rentnerinnen/Rentner), können unter diesen Voraussetzungen ebenso nebenberuflich tätig sein.
  • Sofern Personen sowohl im Bereich Impfung/Testung als auch im Bereich Verwaltung/Organisation tätig sind, können beide Pauschalen nebeneinander berücksichtigt werden. Die Tätigkeiten müssen allerdings entsprechend vereinbart und gesondert vergütet werden.
  • Die Pauschalen sind Jahresbeträge und können somit nur einmal pro Jahr gewährt werden. Falls Helfer mehrere Tätigkeiten ausüben (z.B. Trainertätigkeit oder ehrenamtliche Tätigkeit in einem Verein), sind die Einnahmen zusammenzurechnen.

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Eine steuerliche Regelung, die grundsätzlich sehr viele Personen und Unternehmen betreffen kann, ist in der Praxis oftmals nicht bekannt bzw. sie wird nicht mit der gebotenen Sorgfalt beachtet. Es geht um die Verpflichtung zur Abführung der Bauabzugsteuer nach § 48 EStG. Da die Nichtbeachtung zu unangenehmen Folgen in Form einer Haftungsinanspruchnahme durch das Finanzamt führen kann, werden die Eckpunkte im Folgenden erläutert.

Gemäß § 48 Abs. 1 EStG haben Leistungsempfänger, welche Unternehmer nach § 2 UStG oder juristische Personen des öffentlichen Rechts sind, für im Inland erbrachte Bauleistungen (Herstellung/Instandhaltung/Instandsetzung etc.) einen Steuerabzug i.H.v. 15% der Gegenleistung einzubehalten und an das für den Leistenden zuständige Finanzamt anzumelden und abzuführen. Hintergrund dieser Regelung ist die Eindämmung illegaler Betätigungen im Baugewerbe und die Sicherung des Steueranspruchs.

Geregelt ist dieses Verfahren in den §§ 48 bis 48d des Einkommensteuergesetzes. Diese Verpflichtung gilt ebenso für Leistungsempfänger in Form von umsatzsteuerlichen Kleinunternehmern sowie für Unternehmer mit ausschließlich steuerfreien Umsätzen. Dazu gehört beispielsweise auch die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen.
Der Steuerabzug ist nicht vorzunehmen, wenn der Leistende dem Leistungsempfänger eine zum Zeitpunkt der Gegenleistung gültige Freistellungsbescheinigung vorlegen kann. Der Leistende kann hierzu einen Antrag bei dem für ihn zuständigen Finanzamt stellen. Dieser wird gewährt, soweit der zu sichernde Steueranspruch nicht gefährdet scheint und ein inländischer Empfangsbevollmächtigter vorliegt.
Zudem unterbleibt der Steuerabzug, wenn die Gegenleistung im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich

  • weniger als 15.000 € beträgt, soweit der Leistungsempfänger ausschließlich steuerfreie Vermietungsumsätze ausführt bzw.
  • 5.000 € in allen anderen Fällen nicht übersteigt.

Keine Anwendung findet § 48 EStG in den Fällen, in denen Leistungsempfänger nicht mehr als zwei Wohnungen vermieten.
Wer aber 3 oder mehr Wohnungen vermietet, unabhängig davon ob zu gewerblichen Zwecken oder zu privaten Wohnzwecken, sollte die Regelung beachten.
Die Bauabzugsteuer ist monatlich jeweils zum Zehnten des Folgemonats anzumelden und zu entrichten. Der einbehaltene Abzugsbetrag wird dann auf die vom Leistenden zu entrichtenden Steuern angerechnet.
Bauabzugsteuer ist auch dann anzumelden und abzuführen, soweit der Leistende im Ausland ansässig ist.
Empfehlung:
Bei der Inanspruchnahme von Bauleistungen sollte grundsätzlich eine gültige Freistellungsbescheinigung vom leistenden Unternehmer angefordert werden, sofern diese nicht bereits ohne Aufforderung zusammen mit der Rechnung ausgehändigt wird. Ansonsten könnte eine Haftung entstehen, wenn der leistende Unternehmer seine Steuerschulden nicht begleicht.

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