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Aussetzung der Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer 2021 bei Dauerfristverlängerung

Bei Inanspruchnahme der Dauerfristverlängerung für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen ist grundsätzlich zu Beginn des entsprechenden Jahres eine Sondervorauszahlung an das Finanzamt zu leisten. 

Von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Unternehmer und Unternehmen können diese Sondervorauszahlung anteilig oder vollständig (d.h. bis auf 0 €) herabsetzen lassen. 

Die Anträge für die Herabsetzung der Sondervorauszahlung müssen bis zum 31.03.2021 beim Finanzamt eingehen. Dies kann elektronisch in Form einer (ggf. berichtigten) Anmeldung oder mit dem Papiervordruck USt 1 H  erfolgen.


Die Gründe für die unmittelbare und nicht unerhebliche Betroffenheit sind darzulegen. Hierfür kann in Zeile 34 (Kennzahl 23) des Vordrucks USt 1 H durch Erfassung einer „1“ auf zusätzliche Angaben verwiesen werden. Diese können dann direkt in der elektronischen Anmeldung oder bei Nutzung des Papiervordrucks durch ergänzende Ausführungen dargelegt werden.


Links:

Vordruck USt 1 H

Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus