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Land Baden-Württemberg führt Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe fort

Der Start der Überbrückungshilfe III soll möglichst vielen existenzbedrohten Betrieben dabei helfen durch die Corona-Krise zu kommen. Insbesondere bei familiengeführten Betrieben des Gastgewerbes und kleineren Betrieben mit geringen Fixkosten hat die Landesregierung Lücken gesehen, welche von der Überbrückungshilfe III nicht aufgefangen werden. Aus diesem Grund wurde nun ergänzend zum Hilfsprogramm des Bundes ein zusätzliches Hilfsprogramm des Landes für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Bereits in 2020 konnte mit dem Hilfsprogramm über 4.400 Betrieben geholfen werden. Die Stabilisierungshilfe wird unter der Bezeichnung Stabilisierungshilfe II neu aufgesetzt.  

 
Die wesentlichen Eckpunkte des Programms stellen sich wie folgt dar:

 

1.    Antragsberechtigte Betriebe:

  • Betriebe mit Hauptsitz in Baden-Württemberg müssen mindestens 30% ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erzielen und aufgrund der Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sein.
     

2.    Neue Antragsvoraussetzungen: 

  • Die Förderung aus der Stabilisierungshilfe II muss mindestens 10% über dem rechnerischen Zuschuss aus der Überbrückungshilfe III liegen. 

  • Die Betriebe dürfen im selben Zeitraum nicht Stabilisierungshilfe II und Überbrückungshilfe III beantragen, da die Mittel aus den Länderprogrammen in voller Höhe auf die Zuschüsse des Bundes angerechnet werden.
     

3.    Antragstellung und Förderzeitraum: 

  • Die Anträge können voraussichtlich ab KW 8 bis zum 28.04.2021 gestellt werden.

  • Die Liquiditätsberechnung muss von einem prüfenden Dritten, z.B. einem Steuerberater oder Rechtsanwalt, bescheinigt werden.

  • Die Annahme und Vorprüfung der Anträge erfolgen durch die Industrie- und Handelskammern. Die finale Prüfung, Bewilligung und Auszahlung nimmt die L-Bank vor.

  • Der Förderzeitraum kann bis zu 3 Monate betragen. Dieser umfasst den Zeitraum 01.01. bis 31.03.2021.
     

4.    Förderhöhe:

  • Die Höhe der Förderung ist durch den Liquiditätsengpass gedeckelt. Ein solcher liegt vor, wenn die Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb nicht ausreichen, um die laufenden Sach-, Personal- und Finanzkosten zu decken.

  • Die Förderung selbst wird anhand der im Betrieb beschäftigten Personen nach Vollzeitäquivalente ermittelt:

  • Einmalig bis zu 2.000 € zuzüglich 1.000 € für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten Betriebe, die zwischen 30% und 50% ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erwirtschaften.

  • Einmalig bis zu 3.000 € zuzüglich 2.000 € für jeden Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten Betriebe, die mindestens 50% ihres Umsatzes im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes erwirtschaften.
     

Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung.


Links:

FAQs zur Stabilisierungshilfe
Pressemitteilung Land Baden-Württemberg