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Überbrückungshilfe III: Monatsgenaue Zuordnung von Umsätzen und Fixkosten notwendig

Seit Mitte Februar können Anträge auf Überbrückungshilfe III gestellt werden. Noch mehr als in den bisherigen Förderprogrammen kommt es auf eine monatlich trennscharfe Periodenzuordnung von Umsätzen und Fixkosten an. 

Hintergrund: Sowohl die Frage des Leistungsanspruchs als auch der förderfähigen Fixkosten orientiert sich an der konkreten Zuordnung der Umsätze und Aufwendungen zu einzelnen Perioden des Förderzeitraums November 2020 bis Juni 2021:

 

  • Förderfähigkeit liegt für diejenigen Einzelmonate des Zeitraums vor, in denen der Umsatz um mindestens 30% unter dem Vergleichsumsatz des Jahres 2019 liegt.

  • Förderfähig sind definierten Fixkosten, die in diesen Förderperioden fällig sind.

  • Wie hoch der Fixkostenzuschuss variiert, hängt vom Umfang des Umsatzrückgangs im Einzelmonat ab. Der Fixkostenzuschuss schwankt zwischen 40% (bei einem Umsatzrückgang von 30%) und 90% (ab einem Umsatzrückgang von 70%).

 

Da die Förderung auf Basis der Einzelmonate erfolgt, kommt der Frage, welchem Monat Umsätze und Aufwendungen zuzurechnen sind, hohe Bedeutung zu. 
 

Aus der Sicht Ihres Rechnungswesens kann dies Anlass zu folgenden Überlegungen bzw. Fragestellungen geben:
 

  • Welche Umsätze zählen zum Umsatz im Sinne der Überbrückungshilfe III?

  • In welchem Monat sind bestimmte Umsätze realisiert?

  • Welchen Einfluss haben Incoterms, die Abnahme von Gewerken oder der Zahlungszeitpunkt auf den Berücksichtigungszeitpunkt des Umsatzes?

  • In welchem Monat sind Abschlags- / Vorschussrechnungen zu berücksichtigen?

  • In welchem Monat sind welche Ausgaben förderfähig?

  • Welche Investitionen sind förderfähig? Und: Ist nur die Förderung von Investitionen denkbar, die im Förderzeitraum getätigt wurden?
     

Dies sind nur einige, von sicherlich vielen Fragestellungen bzw. Überlegungen, die Sie anstellen sollten. Wenn Ihr Unternehmen von Corona-bedingten Umsatzausfällen betroffen ist, kann es wichtig sein, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Letztlich kann dies darüber entscheiden, ob bzw. in welchem Umfang Sie Förderleistungen beziehen können. 
 

Unsere LFK Experten beraten Sie gerne.